VdW/VdWg-Seminarveranstaltung: "Umgang mit unlösbaren Beschwerden rund um Betriebskosten"
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| Referent: |
Rüdiger Maack |
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Zielgruppe: |
Geschäftsführer/innen, Vorstände Kundenbetreuer, Verwalter, Hausmeister und Führungskräfte und Mitarbeiter/innen, die mit der speziellen Materie befasst sind |
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Termin, Zeit, Ort: |
Mittwoch, den 26.08.2026, 10:00 - ca. 15:30 Uhr |
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Anmeldungen: |
Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e.V. |
Anmeldeschluss: 12.08.2026
Inhalt
Teil 1: Kommunikatives Abgrenzen
Trainingsauftakt: In unserem Einstieg schauen wir genau hin was uns rund um das Heizthema bewegt. Welche ganz konkreten Situationen werden von uns als herausfordernd erlebt? Welche Sätze und Verhaltensweisen unserer Mieter bringen uns immer wieder in Bedrängnis? Welche Gesprächssituationen sind künftig zu erwarten, die wir als schwierig einschätzen?
Konfliktkommunikation und Abgrenzung: Wir erarbeiten uns wie Konflikte entstehen und wie wir sie mit geschickter Kommunikation gezielt vermeiden und abmildern. Wir lernen wie wir über Nutzenargumentation und Emotionen überzeugen und wie wir Einwände behandeln. Zusätzlich lernen wir wirksame Methoden, wie unangenehme Gespräche gekürzt und beendet werden.
Formulierungen für ganz konkrete Fälle: Anschließend formulieren wir gemeinsam, wie Vorauszahlungen gut platziert und wie Heiz-Beschwerden deeskaliert werden. Wir formulieren, wie wir unangenehme Nachrichten deeskalierend kommunizieren:
▪ Mieter überzeugen, dass eine Anpassung der Pauschalen sinnvoll und unumgänglich ist
▪ Zu kommunizieren, dass die Umstände nicht änderbar sind.
▪ Zu kommunizieren, wenn man eigentlich nichts sagen kann.
▪ Mietern zu vermitteln, dass Wünsche nicht realisierbar sind.
▪ Verständnis und Unterstützung signalisieren, auch wenn man nicht helfen kann.
Teil 2: Mentales Abgrenzen
Eigene Gefühle in schwierigen Zeiten: Im zweiten Teil betrachten wir das Thema „Empathie für uns selbst“, denn auch mit uns selbst wollen wir achtsam in und nach schwierigen Beschwerden umgehen, um zu vermeiden, dass wir negative Gefühle mit nach Hause nehmen. Wir lernen:
1. Resilienz: wir beginnen mit einem kurzen Theorieinput zur mentalen Abgrenzung.
2. Methoden zur mentalen Abgrenzung: Gemeinsam überlegen wir dann, welche Methoden wir aktuell schon nutzen und welche Zusätzlichen uns noch weiter stärken können. Es geht hier nicht um richtig oder falsch, sondern darum herauszufinden, was für jede und jeden Einzelnen genau passt und wirklich entlastet.
3. Positive Erlebnisse schaffen: Zum Abschluss gucken wir uns an, wie wir gezielt für positive Erlebnisse in unserem Arbeitsalltag sorgen können, um die negativen Einflüsse (die wir nicht verhindern können) auszugleichen. Hier geht es nicht um „aufgesetztes Weglächeln“, sondern um einfache, authentische Mittel, die einen tatsächlichen Unterschied im Tagesgeschäft aller bewirken können.
Methodik
Kurzvorträge, Brainstorming, moderierte Gruppendiskussion, Praxisübungen, Gruppenarbeit, moderierter Austausch zu Praxiserfahrungen, Gesprächsübungen, Feedbackrunden
Die Veranstaltung erfüllt die Anforderungen von fünf Weiterbildungsstunden gemäß § 34c GewO und § 15b MaBV.
Alle Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Durchführung der Seminarveranstaltung ein Zertifikat.
